In dieser Online-Galerie finden Sie Bilder in verschiedenen Maltechniken: Aquarelle, Gouache, Pastellkreide, Kohlezeichnungen. Ferner Skulpturen aus Ton und Holz. Eine Werkschau des parkinsonkranken Künstlers Helmut Ludwig aus Suhl.

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Malerei und Skulpturen von Helmut Ludwig im Krankenhaus zu sehen

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Aus "Hallertauer Zeitung" vom 2.10.2004

Ausstellung der Werke des an Parkinson Erkrankten bis 16. Januar

Mainburg. Dem interessierten Besucher bieten sich zur Zeit im Krankenhaus Mainburg verschiedenste Kunstwerke aus Öl, Aquarell, Gouache, Ton und Holz des Künstlers Helmut Ludwig aus Viechtach. [mehr]

Chronisch kranke Künstler stellten in der Eleonoren-Klinik aus

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Aus "Bergsträßer Anzeiger" vom 21.05.2004

Kreativer Umgang mit der Krankheit

Winterkasten. „Es gibt zwei Arten von Menschen: die einen werden kreativ mit dem, was ihnen bleibt, die anderen bedauern, was sie verloren“.[mehr]

 

Von der Kunsttherapie zur Kunst

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom
3. April 2004

Helmut Ludwig: Von der Kunsttherapie zur Kunst

Öl, Aquarelle, Plastiken: Ein Lebenswerk in 70 Exponaten - Ausstellung im Viechtacher Krankenhaus [mehr]

Ludwigs Lebenswerk

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 22. März 2004

Ludwigs Lebenswerk

Mit seiner 11. eigenen Ausstellung präsentiert der ehemalige Gymnasiallehrer Helmut Ludwig

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Mit Kunst gegen die Krankheit ankämpfen

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 17. Oktober 2003

Mit Kunst gegen die Krankheit ankämpfen

Viechtacher „Parkinson-Künstler" stellt im Caritas-Altenheim aus - „Vorbildfunktion" weiter....

Parkinson - Ein Betroffener klärt auf

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 13. September 2003

Parkinson - Ein Betroffener klärt auf

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Mit "www.sciator.de" durch ganz Europa

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 10. Januar 2002

Mit "www.sciator.de" durch ganz Europa

 

 

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Ausstellung im Klinikum Passauer Wolf

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Aus der Zeitung des Klinikums Passauer Wolf - Die Stippvisite -  November 2000

Ausstellung im Klinikum Passauer Wolf.

Die Kunst hilft Helmut Ludwig seine Krankheit zu meistern / Skulpturen und Bilder des Künstlers begeistern

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Es ist Leidenschaft und Therapie zugleich

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PNP vom Donnerstag, 13. Oktober 2000

Helmut Ludwig und sein künstlerisches Arbeiten

Es ist Leidenschaft und Therapie zugleich.Trotz Parkinson-Erkrankung ein Meister seines Fachs - Heute Ausstellungseröffnung in Bad Griesbach

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Kunstausstellung im Hinterschmidinger Rathaus

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom Mittwoch, 23. Februar 2000 Lokalteil Freyung

Kunstausstellung im Hinterschmidinger Rathaus

Die Kunst hilft dem Viechtacher Helmut Ludwig seine schwere Krankheit zu meistern. Noch bis 31. März stellt die Gemeinde die Skulpturen und Bilder des Künstlers aus weiter....

Schöne Tage für Parkinson-Patienten

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PNP vom Mittwoch, 26. Januar 2000

3. Winterfreizeit von Parkinson-Selbsthilfegruppen

Schöne Tage für Parkinson-Patienten 22 Teilnehmer aus ganz Bayern - Organisator Helmut Ludwig aus Viechtach

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Leuchtende Farben im Krankenhaus

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Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 19. Juli 2001

Leuchtende Farben im Krankenhaus

Viechtacher Malergruppe um Ursula Schwab zeigt 80 Werke in Fluren und Räumen

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Mainburg. Dem interessierten Besucher bieten sich zur Zeit im Krankenhaus Mainburg verschiedenste Kunstwerke aus Öl, Aquarell, Gouache, Ton und Holz des Künstlers Helmut Ludwig aus Viechtach. Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag in der Eingangshalle des Kreiskrankenhauses statt. Ärztlicher Direktor Heinrich Roßmann konnte zur Vernissage eine Reihe von Ehrengästen, darunter Bürgermeister Sepp Egger und den Künstler selbst, begrüßen. Mit dieser Ausstellung stellt das Krankenhaus erstmals einen Kunstschaffenden vor, der mittels seiner Kreativität einen Weg gefunden hat, eine schwere Erkrankung zu meistern: Helmut Ludwig ist an Parkinson erkrankt.
Ludwig wurde am 27. November 1941 in Straubing geboren und schloss dort seine Schullaufbahn 1961 mit dem Abitur ab. Anschließend studierte er an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität, wo er 1967 sein erstes und 1969 sein zweites Staatsexamen ablegte.
Danach unterrichtete er am Gymnasium Viechtach Sport und Englisch, bis er 1984 aufgrund der Par kinsonschen Krankheit, die bereits sechs Jahre zuvor diagnostiziert worden war, frühpensioniert wurde. Die Erkrankung hinderte den Künstler jedoch nicht, sich ab 1980 selbst verschiedene Techniken der bildenden Kunst anzueignen. So lernte er das Holzschnitzen, Modellieren in Ton sowie verschiedene Maltechniken und es kam bald zur ersten gemeinsamen Ausstellung der Gruppe Viechtacher Maler.
2003 konnte Helmut Ludwig bereits auf zehn eigene Ausstellungen zurückblicken. Ferner ist der Künstler aktives Mitglied der Deutschen Parkinson-Vereinigung. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2005 zu sehen.

Redaktion: hallertau am 02. Oktober 2004, 00:00:00

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Winterkasten. „Es gibt zwei Arten von Menschen: die einen werden kreativ mit dem, was ihnen bleibt, die anderen bedauern, was sie verloren“. Das Ausstellungsprojekt „rücksichtslos“, das in der Eleonoren- Klinik in Winterkasten eröffnet wurde, stellte Bilder erkrankter Künstler aus, die es ablehnen, nur über ihre Krankheit definiert zu werden. Durch die Verar-beitung individueller Erfahrungen mit Parkinson auf künstlerischer Ebene rückt das Handeln als Subjekt zugunsten des Behandeltwerdens in den Vordergrund. Die Ergebnisse dieser künst-lerischen Auseinandersetzung wurden an drei Tagen in unterschiedlichen Programmpunkten vorgestellt. Organisatorin der Ausstellung war die selbst seit zwölf Jahren an Parkinson erkrankte Doris Bradler aus Michelstadt, die sich mit ihren treffenden Gedichten in den Kreis der Ausstellenden einreihte. Nach einjährigen engagierten Vorbereitungen gelang es ihr, etwa hundert Werke von zwölf weitgehend autodidaktischen Künstlern, darunter Schriftsteller, Bildhauer, Maler, Dichter und Kunsthandwerker, in einer Ausstellung zu präsentieren, die eine bessere Umgebung nicht hätte finden können. War es ihr doch durch die großzügige Unterstützung der Eleonoren-Klinik möglich, die dortigen Räumlichkeiten zu nutzen. Als Rehazentrum für Chroniker erwies sich die Klinik als ideale Plattform, um Arbeiten chronisch erkrankter Künstler auszustellen. In ihrer Eröffnungsrede führte Doris Bradler aus, dass es ihr schon lange ein Bedürfnis sei, Verständnis für das Krankheitsbild Parkinson zu wecken und aufzuzeigen, dass diese Krankheit auch junge Menschen betreffen könne. Ziel des Projektes sei es, erkrankten Menschen ein Forum zu bieten, gleichzeitig solle deren künstlerische Produktion als Ausdruck des kreativen Umgangs mit der Krankheit einer größeren Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht werden. Wer dunkle Farben und düstere Themen in der Ausstellung erwartete, der wurde enttäuscht, sah sich der Besucher doch durch eine lebendige Farb - und Formenvielfalt mit verschiedenen Stilen kon-frontiert, die zu beeindrucken vermochte.

Beim Presseinterview während der AusstellungDer ehemalige Gymnasiallehrer und begeisterte Sportler Helmut Ludwig beschreibt eindringlich, wie er nach der Diagnose Parkinson vor 25 Jahren zur Kunst fand. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erfolgserlebnisse das Leben prägen. Durch Parkinson gestoppt, musste ich mir ein neues Betätigungsfeld suchen, und da ich im Sport nichts mehr auf die Beine stellen konnte, bin ich zur Kunst gekommen. Mein Vater, der selbst Bildhauer war, hinterließ mir seine Schnitzmesser und so hat alles begonnen.“ Seine in der Ausstellung gezeigten Holzskulpturen und Bilder zeugen von der sportlichen Vergangenheit des Künstlers. So erinnert die Gouache „Windsurfer bei Gewitter“ an die 70er-Jahre, in denen Ludwig als einer der Ersten im Bayerischen Wald diesen Sport ausübte.

Für die Ausstellung gewonnen werden konnte auch der in Deutschland hoch geschätzte Darmstädter Bildhauer und Maler Helmut Lan-der, Jahrgang 1924, dessen große Außenplas-tiken in der ganzen Bundesrepublik zu sehen sind. Er trat in der Ausstellung mit einem ganzen Werkkomplex auf. Passend zum Thema stellte er die Büste eines mit letzter Kraft aus dem Wasser Steigenden, Aluminium, Edelstahl, und zwei dazugehörige große Bleistiftzeichnun-gen aus. Als einziger der Ausstellenden er-krankte Helmut Lander während seiner Arbeit als Künstler, alle anderen fanden erst nach der Diagnose Parkinson zur Kunst. Überregional bekannter Schriftsteller der Runde war Dr. Wi-gand Lange, der durch seinen Erfahrungsbericht „Mein Freund Parkinson“ Aufsehen erreg-te. Im Rahmen einer Dichterlesung trug er aus seinem Buch vor. Die Ausstellung zeigte dar-über hinaus zwei große, stark farbige Arbeiten Langes, Acryl auf Leinwand. Das Malen als neuen künstlerischen Ausdruck lernte Lange erst vor wenigen Monaten bei einer Performan-ce kennen, zuvor hatte er sich rein aus der An-schauung heraus mit Werken des „Blauen Rei-ters“ und der Murnauer Schule auseinander gesetzt. Er betrachtet das Malen als einen be-glückenden, noch direkteren Vorgang als das Schreiben, da im Malprozess von der Hand über den Pinsel direkt auf den Bildträger gear-beitet wird. Nicht verwunderlich, dass sein in „Mein Freund Parkinson“ veröffentlichtes Ge-dicht „eigentlich“ mit der Strophe beginnt: „eigentlich wollte ich Maler werden“. Der Ausstel-lung gelang es in beispielhafter Weise zu verdeutlichen, was Menschen trotz schwerer Erkrankung zu leisten vermögen. „Rücksichtslos“ ist die Besetzung des eigenen Körpers durch Parkinson, „rücksichtslos“ häufig der Kampf der Betroffenen, daher auch die Namensgebung der Ausstellung. hab

 

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Helmut Ludwig: Von der Kunsttherapie zur Kunst

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Spontane Geste bei der Vernissage im Krankenhaus: Laudator Dr. Karl Rabl (links) hält das Aquarell "Die Bogenschützin" in Händen, das 2. Bürgermeister Erich Muhr (rechts) zur Freude von Künstler Helmut Ludwig ersteigert hatte.
(Foto: Richwien)



von Thomas Richwien
Viechtach. Wie ein von der Parkinsonschen Krankheit gezeichneter ehemaliger Gymnasiallehrer sich vom bloßen Kunsttherapie-Image befreien und zum wahren Künstler reifen kann, das zeigt eindringlich eine Ausstellung mit über 70 Werken Helmut Ludwigs in der Reihe "Kunst im Krankenhaus". Zur Vernissage am vorigen Samstag waren rund 60 Kunstinteressierte und Freunde Ludwigs erschienen. Dr. Karl Rabl und Dorothea Stuffer würdigten Leben und Werk des Künstlers. Marianne Riedl (Querflöte) und Roland Schwab (Gitarre) erfreuten mit passenden Musikstücken zwischen den Wortbeiträgen.
Diese Ausstellung sei die erste Aktion des Fördervereins "Unser Krankenhaus - Gesund in Viechtach", so Karl Rabl zu Beginn seiner Laudatio. Dann kam Karl Rabl auf die zu würdigende Person zu sprechen: Er beschränke sich darauf, den Menschen Helmut Ludwig zu charakterisieren. Einen Menschen, den die Diagnose Parkinson (1978) und die Frühpensionierung 1984 leicht aus der Bahn hätte werfen können, hätte er die autodidaktische Beschäftigung mit der bildenden Kunst ab 1980 nicht als Therapiemöglichkeit erkannt und ergriffen. Und als Menschen, der sich vom "Morbus Parkinson" nie hat unterkriegen lassen, der dankbar ist, sich über viele Kleinigkeiten freuen zu können.

 


Gedicht zum Trost


Karl Rabl zitierte aus dem Gedicht Helmut Ludwigs "Parkinson-Patienten zum Trost": Dem Morbus Parkinson, der mit Zittern, Trippelschritt, Wasser- und Speichelfluss, undeutlicher Sprache und Muskelstarre im Gesicht einhergehe, halte er entgegen: "Aber wir wolln net jammern, kennen keine Depressionen, in unserem Herzen soll Freude wohnen." Weiter heiße es im Gedicht: "Manch oana wird mi für narrisch erklärn, wenn i sog, i danke dem Herrn! Er hats geschafft, der guate Mo, dass über Kleinigkeiten i mi wieder frein ko." Rabl schloss: "Wir brauchen Helmut Ludwig und das Krankenhaus."
Dorothea Stuffer betonte in ihrer Rede, wie Helmut Ludwig seit seinen Malanfängen um 1980 immer mehr das Parkinson-Image habe abstreifen und zum Künstler habe reifen können. Dabei sei seine Vielseitigkeit, unter stets wachsendem Einfluss von August Henneberger, Peter Paul Bruhn und Alois Koch, erstaunlich: Viele Techniken habe er probiert, dabei viele Erfolgserlebnisse gehabt. Davon zeugten seine Aquarelle, Ölbilder, Zeichnungen, Pastelle, Gouachen, Plastiken in Ton und Holz. Kurz: Die 70 Werke dieser Ausstellung umfassten das Lebenswerk Helmut Ludwigs.
Welche Themen bewegten Ludwig? Das seien Menschen (etwa weibliche Akte), Landschaften ("Brücke bei Straubing"), Menschen in Landschaften ("Pfingstreiter"), Menschen in Bewegung ("Todesspirale" oder die Plastiken) und Stillleben (Sträuße).
Frage man nach dem Malstil, so könne man die Bandbreite von "schnell hingehauen" bis "fein ausgeführt" durchschreiten. So seien manche Sportler, etwa Skifahrer, eher hingestrichelt, manch andere mit expressionistisch akzentuierten Zügen behaftet ("Todesspirale", die Sportlerplastiken). Helmut Ludwig stecke förmlich in der Bewegung, er könne die frühere Sportlerlaufbahn nicht leugnen.


Plakative Ölbilder


In der Farbgebung seien zwei Richtungen erkennbar: Mehr plakativ seien die Ölbilder, so etwa die Stadtansichten, eindringliche Blau-Töne kontrastierten hier mit Rot, Gelb, Weiß, gelegentlich fühle man sich an Beckmann erinnert. Daneben stünden die herrlich differenzierten Aquarelle: Blau, Violett, Gelb, Braun, gebranntes Jena durchfluteten einander und ließen etwa einen impressionistisch flimmernden See oder eine Flusslandschaft erscheinen; Gedanken an Monet würden wach. In seinen Akten schimmere die Haut in den verschiedensten Farbtönen und erhalte dadurch größte Lebendigkeit.
Bei den Plastiken (Torsos, Sportler) käme es Ludwig stets auf lebendige Strukturen an, stets ahne man noch den Holzstamm. Auffällig sei, dass Ludwig auf klare Aussagen setze, an anatomische Gesetzmäßigkeit fühle er sich nicht sklavisch gebunden.
Nach dieser Laudatio eine besondere Überraschung: Viechtachs 2. Bürgermeister Erich Muhr ersteigerte das Aquarell "Die Bogenschützin", der Erlös kommt dem Förderverein zugute. Bevor man zum kulinarischen Teil kam, bedankte sich Helmut Ludwig bei den Anwesenden, unter ihnen Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Diakon Josef Aigner, Krankenhausverwalter Alfons Groitl und Kulturbeauftragte Monika Häuslmeier. Dank für das Gelingen der Ausstellung ging an den Landkreis, an Dorothea Stuffer, an Karl Rabl, an die Musiker Marianne Riedl und Roland Schwab, an das Krankenhauspersonal, an Küchenchef Siegfried Pleintinger und den Bauhof.

 



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Mit Kunst gegen die Krankheit ankämpfen

Viechtach (hl). "Kunst ist eine Brücke zwischen den Menschen und das beste Medium, um Gefühle auszudrücken". So würdigte Rektorin Dr. Hermine Englmeier bei der Ausstellungseröffnung das Schaffen von "Parkinson-Künstler" Helmut Ludwig, der derzeit im Caritas-Altenheim St. Elisabeth Bilder und Plastiken zeigt. Das Schicksal des früheren Gymnasiallehrers Helmut Ludwig (61), der seit mehr als 20 Jahren an der unheilbaren Parkinson-Krankheit leidet, ist vielen Viechtachern bekannt. Ebenso groß aber ist auch ihre Anerkennung für das künstlerische Schaffen, das Helmut Ludwig geradezu als Therapie gegen die Krankheit entwickelt hat. Schon 1980 begann er mit ersten Versuchen als Holzschnitzer und Keramiker, die er im Laufe der Jahre trotz der zunehmenden Behinderung weiter entwickelt hat. Inzwischen legt der Schwerpunkt bei der Malerei, seine Bilder haben bereits zahlreiche Ausstellungen bereichert. Dank seiner künstlerischen Vielseitigkeit und seines Engagements in der Parkinson-Vereinigung wird Helmut Ludwig mittlerweile in Bayern als der "Parkinson-Künstler" schlechthin bezeichnet.

 

Der Künstler mit Ehreng&aum;sten bei der Ausstellungseröffnung im Elisabethenheim: (von links) Stadtpfarrer Berthold Heigert, Dr. Hermine Englmeier, Helmut Ludwig, Heimleiter Edwin Schedlbauer und Dritter Landrat Heinrich Schmidt. (Foto: Schlicht)

Foto: Ausstellungseröffnung Elisabethenheim Viechtach

Jetzt hat das Viechtacher Elisabethenheim eine Ausstellung für Helmut Ludwig arrangiert, bei der über 50 Gemälde und Plastiken gezeigt werden. Die Teilnahme zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dokumentiert die Hochachtung vor der Lebensleistung des Menschen und Künstlers Helmut Ludwig. Heimleiter Edwin Schedlbauer freute sich, zur Vernissage unter anderem Stadtpfarrer Berthold Helgert, Caritas-Vorsitzenden Josef Niedermayer, Dritten Landrat Heinrich Schmidt, die Dritte Bürgermeisterin Monika Müller und die Stadträte Walter Schlicht und Walter Weihmann, die Schulleiter Wolfgang Sangl (Gymnasium), Klaus Schulz (Realschule), Ludwig Wolf (Hauptschule) und Dr. Hermine Englmeier (Förderschule) sowie den Heimbeirat und Mitglieder des ehrenamtlichen Helferkreises begrüßen zu können.

Heimleiter Schedlbauer meinte einleitend, mit der Ludwig-Ausstellung in Räumen des Altenheimes wolle man nicht nur den Bewohnern und Besuchern Freude bereiten, sondern auch anregen, "seine Möglichkeiten zu entdecken und sich gegenseitig wieder Mut zu machen." Caritas-Vorsitzender Josef Niedermayer bescheinigte in seinem Grußwort dem Parkinson-Künstler Helmut Ludwig eine "Vorbildfunktion." Trotz seiner schweren Behinderung nehme er aktiv am Leben teil, dem er mit seiner künstlerischen Arbeit einen neuen Inhalt gegeben habe.
In einer ausführlichen, sehr persönlichen gehaltenen Laudatio stellte die Rektorin der Viechtacher Förderschule, Dr. Hermine Englmeier, den Menschen und Künstler Helmut Ludwig vor und würdigte seine Leistung. "Kunst hat mit Lebensführung und Lebensbewältigung zu tun", zitierte sie Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, und dafür sei Helmut Ludwig ein großartiges Beispiel. Dies bestätige auch seine Homepage, denn mehr als 1300 Parkinson-Patienten aus ganz Europa haben sich mit ihm übers Internet in Verbindung gesetzt und unter den Gästeeintragungen finde man Sätze wie "Meinen Respekt vor Ihrem Schaffen" oder "Hallo Helmut, das ist ja umwerfend, was du alles schaffst". Ludwigs Bilder und Skulpturen, so der Wunsch der Laudatorin, sollen eine Brücke zu den Menschen im Altenheim bilden und ihnen neue Kraft und Zuversicht geben.
Sichtlich bewegt bedankte sich Helmut Ludwig bei allen, die zu dieser Ausstellung beigetragen haben, im besonderen bei seiner Lebensgefährtin. Zur Musik von Kathrin Muhr (Klarinette) und Brigitte Meier (Klavier) konnten sich die Gäste dann den Kunstwerken widmen, die vier Wochen lang im Eingangsfoyer zu besichtigen sind.

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Parkinson: Ein Betroffener klärt auf

Vortrag im Seniorenheim mit Helmut Ludwig
Viechtach (vbb). „Parkinson - eine Krankheit verliert ihren Schrecken": Unter diesem Motto fand kürzlich ein Vortrag im Seniorenheim Regental statt
Im Haus Brückel leben derzeit zwei an Parkinson erkrankte Menschen. Diese Tatsache war für die Heimleitung Anlass genug, dem Fachpersonal eine Auffrischung der Problematik zukommen zu lassen.
Helmut Ludwig, selbst seit 25 Jahren an Parkinson erkrankt, referierte trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen auf hervorragende Art und Weise mit einer entwaffnenden Prise Humor. Das umfangreiche Thema präsentierte er sowohl von der wissenschaftlichen Seite her, als auch von seinen persönlichen Erfahrungen.
Helmut Ludwig tritt unermüdlich für mehr Akzeptanz den Betroffenen gegenüber ein. Leider ist die Unwissenheit über diese unheilbare Krankheit, über deren Ursprung nur Vermutungen angestellt werden können, sehr groß, beklagte er.

 

Helmut Ludwig, Vortrag im SeniorenheimDer Referent mit einigen Zuhörern: (von links) Nachtschwester Claudia Kauer, Praktikantin Carola Hecht, Helmut Ludwig und Bewohner Otto Ebner.
(Foto: Brückel)





Viele Unbetroffene setzen Parkinson mit Alzheimer gleich und verbinden damit einen demenziellen Abbau, was die an Parkinson Erkrankten oftmals ausgrenzt und ihnen die unbefangene Teilnahme am gesellschaftlichen Leben unnötig erschwert.Interessierten steht die Deutsche Parkinson Vereinigung für Fragen zur Verfügung.

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Mit "www.sciator.de" durch ganz Europa

Viechtach (h1). Gut 200 000 Parkinsonkranke gibt es in Deutschland. Einer davon ist der ehemalige Viechtacher Gymnasiallehrer Helmut Ludwig, der seit 23 Jahren an der unheilbaren Krankheit leidet. Aufgegeben hat der inzwischen 60-Jährige nie. Helmut Ludwig hat Töpfern und Bildhauerei erlernt, trotz zittriger Hände malt und zeichnet er (aktuelle Bilder waren heuer auch in der Viechtacher Ausstellung zu sehen) und noch immer ist er ein sicherer Skifahrer.
Seit geraumer Zeit hat Parkinson-Patient Ludwig ein weiteres Betätigungsfeld, das ihm zunehmend Freude bereitet: das Chaten im Internet (unser Bild).

Dabei lernte er auch Parkinson-Patientin Heidrun Gering aus Suhl/Thüringen kennen, die ihm zu Weihnachten ein besonderes Geschenk machte. Die Computerspezialistin erstellte für Helmut Ludwig eine eigene Homepage: "http://www.sciator.de".
Unter dieser Adresse - "sciator" ist übrigens das italienische Wort für Skifahrer! haben inzwischen schon über 1300 Parkinson-Patienten von Holland bis Südtirol ihren Kollegen in Viechtach per Bildschirm besucht. Die Homepage informiert nicht nur über seinen Lebenslauf und seine künstlerischen Aktivitäten, sondern enthält auch einen bewegenden Erlebnisbericht, den Helmut Ludwig kürzlich in der Zeitschrift "Parkinson aktuell" veröffentlicht hat.

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Ausstellung im Klinikum Passauer Wolf II

Die Kunst hilft Helmut Ludwig seine Krankheit zu meistern/ Skulpturen und Bilder des Künstlers begeistern

(von Herbert Riepl)

Unter dem Motto "Parkinson und Kunst - eine Auseinandersetzung mit der Krankheit", zeigte der bereits mit 37 Jahren an Parkinson erkrankte Gymnasiallehrer Helmut Ludwig eine reiche Auswahl seiner Exponate in der Klinikumsempfangshalle des Passauer Wolf II. Eine schwere Krankheit war für den ehemaligen Lehrer Helmut Ludwig Wegbereiter zu einem völlig neuen Lebensinhalt. Rund sieben Jahre wurden die Symptome der Krankheit mit Medikamenteneinigermaßen neutralisiert, dochdann tauchten immer kürzere Phasen der Beweglichkeit auf und Helmut Ludwig musste vorzeitig aus dem Schuldienst ausscheiden. Bald nachdem der heute 58­jährige den ersten Schock über die schreckliche Wahrheit überwunden hatte, kam er durch Zufall in den Besitz zahlreicher Schnitzeisen seines verstorbenen Vaters, der Bildhauer gewesen war. So begann Helmut Ludwig zu schnitzen, wie könnte es anders sein, seine ersten Skulpturen waren Sportler. Er verlieh den Holzfiguren einen bemerkenswerten Schwung, und verstand es, die entscheidenden Phasen einer sportlichen Übung in Lindenholz zu fassen. Außerdem begann der ehemalige Gymnasiallehrer dann das Modellieren in Ton, zuletzt noch das Malen. Er versuchte sich vom Aquarell über die Pastellkreide bis hin zum Öl­gemälde, ganz markante Form­gebung und vor allen Dingen lebhafte Farben kennzeichnen die malerischen Ergebnisse Ludwigs. In den letzen Jahren hat er auf Grund seines eisernen Willens eine große Zahl von Werken geschaffen, die heute von beachtlicher künstlerischer Ader zeugen. Ein bisschen spezialisiert hat sich der Viechtacher Helmut Ludwig auf das Porträt, sowohl als Gemälde als auch als Tonbüste. Wie er selbst sagt, beobachte er Menschen, seit er Parkinson habe, wesentlich intensiver. Als Bildhauer hat er natürlich seinen Vater als Vorbild, als Maler ist er gerade wegen seines ureigenen Stils schwer einzuordnen. Ludwig will noch einige Jahre fleißig schaffen und schöne Werke fertigen.Eine ganz eigenwillige Porträtskulptur zeigte der Viechtacher Künstler Helmut Ludwig im Klinikum Passauer Wolf II.Verwaltungsdirektorin Inge Stabenow, der Künstler Helmut Lud­wig und Chefarzt Dr. Werner Rink begrüßen eine stattliche Anzahl von Besuchern bei der Ausstellungseröffnung, selbst 3. Bürgermeister Walter Schlicht mit Stadträtin Monika Müller aus Viechtach weilten unter den Gästen.

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Helmut Ludwig und sein künstlerisches Arbeiten


Es ist Leidenschaft und Therapie zugleich Trotz Parkinson-Erkrankung ein Meister seines Fachs -
Heute Ausstellungseröffnung in Bad Griesbach Viechtach. Die Arbeit mit dem Material Ton - das ist für den Viechtacher Helmut Ludwig Leidenschaft und Therapie zugleich.
Seit seinem 37. Lebensjahr leidet Helmut Ludwig unter der Parkinson-Krankheit. Nachdem er aus dem Schuldienst ausscheiden musste, hat er die künstlerischen Betätigungen des Schnitzens, Modellierens und Malens entdeckt.
Damit tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und hat sich mittlerweile als Meister seines Fachs erwiesen. Immer wieder bekommt er jetzt Auftragsarbeiten; zum 60. Geburtstag eines Studienfreundes durfte er - wie die Bilder zeigen - seinen 30. Tonkopf modellieren.
Im Gespräch mit dem Viechtacher Bayerwald-Boten gab Helmut Ludwig einiges von seiner Kunst preis und erzählte Grundlegendes über die von ihm angewandte Technik.
Alle seine Tonskulpturen entstehen im Kammersystemverfahren: Grundutensilien sind eine 65 cm lange Eisenstange, ein dickes Holzbrett, ein verschnürter Zeitungskern und ein Tonmantel darum.
Zunächst steckt man ein Brett auf eine Eisenstange, so dass beide Dinge miteinander eine Kreuzform ergeben. Dieses Metall-Holz-Kreuz wird sodann mit einem Zeitungskern umhüllt, der fest verschnürt wird. Da die Skulptur nach unten offen bleibt, sorgt der Zeitungskern später für Luftzufuhr und damit für die Trocknung des Tons.
Anhand eines Originalfotos - in diesem Fall eines Fotos des Studienfreundes - zeichnet Helmut Ludwig dessen Profil in Originalgröße auf ein Zeichenpapier. Anschließend entsteht eine Skizze des Aufrisses von vorne.
Jetzt werden Tonplatten geformt, mittels verschiedener Schablonen in ihrer Größe festgelegt und danach mit einem scharfen Messer zurecht geschnitten. Daraufhin wird ein Tonplattenkreuz errichtet, das die "Grundmauern" der Skulptur festlegt und das Kammersystem begründet.
Von hier aus werden verschiedenste Platten horizontal angebracht, wobei Augen- und Mundhöhe der späteren Skulptur bedacht werden. So wächst ein Tonplattengrundgerüst wie die Stockwerke eines Hauses. Die so gewonnenen Kammern werden durch Löcher um den Kern miteinander verbunden. Anschließend wird verfahren wie beim Bau eines Iglus: Stück für Stück werden die offenen Kammern verschlossen.
Zuletzt modelliert ausschließlich die Hand, Holz und Spachtel sind verpönt. Dabei werden zunächst Augen und Nase festgelegt, dann entstehen die Ohren. In gründlicher Feinarbeit bilden sich Wölbungen und Vertiefungen des Gesichts.
Nach zwei bis drei Wochen Trockenphase wird das Tonporträt dem Brennofen übergeben - ein "echter Ludwig" ist fertig.
Tonskulpturen von Helmut Ludwig sind auch auf der Ausstellung in Bad Griesbach zu sehen, die am heutigen Freitag im Klinikum Passauer Wolf 2 eröffnet wird. "Kunst als Therapie" ist das Motto, dem Helmut Ludwig seine Ausstellung gewidmet hat.
Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Empfangshalle des Klinikums Passauer Wolf am Bürgermeister-Hartl-Platz. Die Ausstellung dauert bis zum 27. Oktober. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Wer Helmut Ludwig kennt, der weiß, dass der schwer unter der Parkinson-Krankheit Leidende seinem Schicksal durch die künstlerische Tätigkeit des Schnitzes, Formens und Malens in bewundernswerter Weise Paroli bietet. In der Bad Griesbacher Ausstellung sind viele Holz- und Tonskulpturen, Aquarelle und Ölgemälde von persönlicher Aussagekraft zu bewundern.

Thomas Richwien

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Kunstausstellung im Hinterschmidinger Rathaus

Die Kunst hilft dem Viechtacher Helmut Ludwig seine schwere Krankheit zu meistern


Noch bis 31. März stellt die Gemeinde die Skulpturen und Bilder des Künstlers aus< Hinterschmiding (eb). Eine schwere Krankheit war für ihn Wegbereiter zu einem neuen Lebensinhalt: Der ehemalige Lehrer Helmut Ludwig wurde zum Künstler. Die Gemeinde Hinterschmiding stellt jetzt seine Werke im Rathaus aus.

Mit 37 Jahren befiel den Lehrer für Sport und Englisch am Gymnasium Viechtach eine der tückischsten und nach wie vor unheilbaren Krankheiten: Parkinson. Über sieben Jahre konnte man die Symptome der Krankheit mit Medikamenten einigermaßen neutralisieren. Doch dann wurden die Phasen der Beweglichkeit immer kürzer und Helmut Ludwig musste vorzeitig aus dem Schuldienst ausscheiden.
Bald nachdem der 58-Jährige den ersten Schock über die schreckliche Wahrheit überwunden hatte, kam er durch Zufall in den Besitz der rund 80 Schnitzeisen seines verstorbenen Vaters, der Bildhauer gewesen war.
Helmut Ludwig begann zu schnitzen. Natürlich waren seine ersten Skulpturen Sportler. Er verlieh den Holzfiguren einen bemerkenswerten Schwung, er verstand es, die entscheidenden Phasen einer sportlichen Übung in Lindenholz zu fassen.
Dann versuchte der Frühpensionist das Modellieren in Ton, zuletzt kam er zur Malerei, versuchte sich vom Aquarell über die Pastellkreide bis hin zum Ölgemälde, markante Formgebung und lebhafte Farben kennzeichnen die malerischen Arbeiten Ludwigs. Obwohl ihm nur die "On"-Phasen erlauben, tätig zu sein, hat Ludwig in den letzten Jahren eine große Anzahl von Werken geschaffen, die von beachtlicher künstlerischer Reife zeugen.
Eine Spezialität des vom Parkinson total veränderten Menschen Ludwig ist das Portrait, sowohl als Gemälde, als auch als Tonbüste. "Seit ich Parkinson habe, beobachte ich die Menschen intensiver, ich bekam den Blick für das Wesentliche," so der Künstler über sich selbst.
Als Bildhauer hat er natürlich seinen Vater, einen Realisten zum Vorbild. Ferner orientiert er sich am Impressionisten August Rodin und am Expressionisten Ernst Barlach.
Als Maler ist er schwer einzuordnen, aber der Einfluss des berühmten Straubinger Malers Alois Koch, eines Freundes von Ludwigs Vater, schlägt erkennbar durch. Helmut Ludwig hofft, dass er noch einige Jahre von einer Verschlechterung des Krankheitsbildes verschont bleibt, so dass er noch viele schöne Werke schaffen kann.
Die Ausstellung seiner ist im Hinterschmidinger Rathaus während der Dienstzeiten zu sehen. Das Kulturcafé findet am 27. Februar von 14 bis 17 Uhr statt.

©Neue Presse VerlagsGmbH

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Farben im Krankenhaus

Viechtacher Malergruppe um Ursula Schwab zeigt 80 Werke in Fluren und Räumen

Viechtach (vbb). Das Krankenhaus Viechtach veranstaltet turnusmäßig immer wieder Ausstellungen. Zurzeit sind dort annähernd 80 Werke von einer Gruppe "Viechtacher Maler" zu sehen, die vor etwa drei Jahren auf Initiative der Lehrerin und Kunsterzieherin Ursula Schwab gegründet wurde und gewachsen ist.
Neben den "Regenmalern" und dem "Zwieseler Malkreis" gibt es auch in Viechtach eine Gruppe, die Freude am gemeinsamen kreativen Schaffen hat. Man trifft sich mehr oder weniger regelmäßig im Kunsterziehungssaal der Hauptschule, um miteinander zu zeichnen oder zu malen, sich auszutauschen und zu beraten.
Die Gruppe versteht sich als sehr offen und freut sich über jeden weiteren Zuwachs. Die MalerInnen Elisabeth Bonke, Gisela Brunner, Franziska Pelz, Lore Degen, Elisabeth Ettl<, Evi Rühl, Ursula Schwab und Elvira Thienel zeigen nun zum ersten Mal gemeinsam in den Warteräumen und den Gängen des Krankenhauses eine Auswahl ihrer Bilder.
Es handelt sich um Aquarelle und Arbeiten mit Acryl und Ölpastellkreiden. Das Spektrum der Bildinhalte ist sehr reichhaltig. Es umfasst persönliche Eindrücke in symbolischer Darstellung, Ansichten von Viechtach und dem Bayerischen Wald, Impressionen südlicher Städte und Landschaften, Stilleben und Blumen. Die Motive und leuchtenden Farben der Bilder beleben die Krankenhausatmosphäre und heitern sie auf.
Auch die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, die Ausstellung im Krankenhaus zu besuchen.

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Schöne Tage für Parkinson-Patienten

22 Teilnehmer aus ganz Bayern - Organisator Helmut Ludwig aus ViechtachKollnburg (ewi).

Als optimalen Treffpunkt für ihre winterliche Freizeit erkoren sich die Parkinson- Selbsthilfegruppen aus ganz Bayern nun schon zum dritten Mal das Burgdorf Kollnburg.
Der Tagungsort dient dem Austausch von Erfahrungen, bietet die Möglichkeit Sport zu betreiben, Kultur aufzunehmen oder einfach nur Kontakt zu halten und zu plaudern.
Helmut Ludwig (Viechtach) hatte dieses Treffen wieder umsichtig organisiert, durfte als Regionalleiter dazu herzlich begrüßen: den neu gewählten bayerischen Vorsitzenden Karl Zinger (München), sowie die Regionalleiter Hilde Neuberger (Weiden), Dieter Stein (Bayreuth), Eva Paßreiter (Landshut), Rudolf Meier (Deggendorf) und Karin Stamm (Coburg).
Unter dem Motto "Kultur, Sport und Geselligkeit" wurde den Gästen einiges geboten: Einer Führung durch Kollnburg schloss sich der Besuch des "Motorrad- Museums" in Kollnburg an, sowie einer Töpferei. Besichtigt wurden auch die Viechtacher Industriebetriebe Linhardt und Rehau.
Nach einer Pfahlwanderung konnte das Viechtacher Kristallmuseum ausgekundschaftet werden. Als höchst interessant erwies sich der Besuch der Reha-Klinik in Kötzting und der Satellitenstation in Wettzell. Wanderungen, Skilanglauf, Kegeln, Tischtennis, Tanzen und Luftgewehrschießen standen für den sportlichen Teil im Auswahlprogramm.
Die Teilnehmer waren sich einig: Noch lange nicht sind alle Bayerwald-Sehenswürdigkeiten vertraut. Deshalb will man zum weiteren Kennenlernen gerne wiederkommen. Ein großes Dankeschön wurde Helmut Ludwig für seine Organisation gezollt.

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