In dieser Online-Galerie finden Sie Bilder in verschiedenen Maltechniken:
Aquarelle, Gouache, Pastellkreide, Kohlezeichnungen. Ferner Skulpturen aus
Ton und Holz. Eine Werkschau des parkinsonkranken Künstlers Helmut Ludwig
aus Suhl.
Malerei und Skulpturen von Helmut Ludwig im Krankenhaus zu sehen
Aus "Hallertauer Zeitung" vom 2.10.2004
Ausstellung der Werke des an Parkinson Erkrankten bis 16. Januar
Mainburg. Dem interessierten Besucher bieten sich zur Zeit im
Krankenhaus Mainburg verschiedenste Kunstwerke aus Öl, Aquarell,
Gouache, Ton und Holz des Künstlers Helmut Ludwig aus Viechtach.
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Chronisch kranke Künstler stellten in der Eleonoren-Klinik
aus
Aus "Bergsträßer Anzeiger"
vom 21.05.2004
Kreativer Umgang mit der Krankheit
Winterkasten. „Es gibt zwei Arten von Menschen: die einen
werden kreativ mit dem, was ihnen bleibt, die anderen bedauern,
was sie verloren“.[mehr]
Von
der Kunsttherapie zur Kunst
Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom
3. April 2004
Helmut Ludwig: Von der Kunsttherapie zur Kunst
Öl, Aquarelle, Plastiken: Ein Lebenswerk in 70 Exponaten
- Ausstellung im Viechtacher Krankenhaus [mehr]
Ludwigs
Lebenswerk
Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom 22. März 2004
Ludwigs Lebenswerk
Mit seiner 11. eigenen Ausstellung präsentiert der ehemalige
Gymnasiallehrer Helmut Ludwig
Aus "Viechtachter Bayerwaldbote vom Mittwoch,
23. Februar 2000 Lokalteil Freyung
Kunstausstellung im Hinterschmidinger Rathaus
Die Kunst hilft dem Viechtacher Helmut Ludwig seine schwere Krankheit
zu meistern. Noch bis 31. März stellt die Gemeinde die Skulpturen
und Bilder des Künstlers aus weiter....
Schöne
Tage für Parkinson-Patienten
PNP vom Mittwoch, 26. Januar 2000
3. Winterfreizeit von Parkinson-Selbsthilfegruppen
Schöne Tage für Parkinson-Patienten 22 Teilnehmer aus ganz Bayern
- Organisator Helmut Ludwig aus Viechtach
Mainburg. Dem interessierten Besucher bieten
sich zur Zeit im Krankenhaus Mainburg verschiedenste Kunstwerke aus
Öl, Aquarell, Gouache, Ton und Holz des Künstlers Helmut Ludwig
aus Viechtach. Die Ausstellungseröffnung fand am Donnerstag in
der Eingangshalle des Kreiskrankenhauses statt. Ärztlicher Direktor
Heinrich Roßmann konnte zur Vernissage eine Reihe von Ehrengästen,
darunter Bürgermeister Sepp Egger und den Künstler selbst,
begrüßen. Mit dieser Ausstellung stellt das Krankenhaus erstmals
einen Kunstschaffenden vor, der mittels seiner Kreativität einen
Weg gefunden hat, eine schwere Erkrankung zu meistern: Helmut Ludwig
ist an Parkinson erkrankt.
Ludwig wurde am 27. November 1941 in Straubing geboren und schloss dort
seine Schullaufbahn 1961 mit dem Abitur ab. Anschließend studierte
er an der Philosophischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität,
wo er 1967 sein erstes und 1969 sein zweites Staatsexamen ablegte.
Danach unterrichtete er am Gymnasium Viechtach Sport und Englisch, bis
er 1984 aufgrund der Par kinsonschen Krankheit, die bereits sechs Jahre
zuvor diagnostiziert worden war, frühpensioniert wurde. Die Erkrankung
hinderte den Künstler jedoch nicht, sich ab 1980 selbst verschiedene
Techniken der bildenden Kunst anzueignen. So lernte er das Holzschnitzen,
Modellieren in Ton sowie verschiedene Maltechniken und es kam bald zur
ersten gemeinsamen Ausstellung der Gruppe Viechtacher Maler.
2003 konnte Helmut Ludwig bereits auf zehn eigene Ausstellungen zurückblicken.
Ferner ist der Künstler aktives Mitglied der Deutschen Parkinson-Vereinigung.
Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2005 zu sehen.
Redaktion:
hallertau am 02. Oktober 2004, 00:00:00
Winterkasten. „Es gibt zwei Arten von Menschen:
die einen werden kreativ mit dem, was ihnen bleibt, die anderen bedauern,
was sie verloren“. Das Ausstellungsprojekt „rücksichtslos“,
das in der Eleonoren- Klinik in Winterkasten eröffnet wurde, stellte
Bilder erkrankter Künstler aus, die es ablehnen, nur über
ihre Krankheit definiert zu werden. Durch die Verar-beitung individueller
Erfahrungen mit Parkinson auf künstlerischer Ebene rückt das
Handeln als Subjekt zugunsten des Behandeltwerdens in den Vordergrund.
Die Ergebnisse dieser künst-lerischen Auseinandersetzung wurden
an drei Tagen in unterschiedlichen Programmpunkten vorgestellt. Organisatorin
der Ausstellung war die selbst seit zwölf Jahren an Parkinson erkrankte
Doris Bradler aus Michelstadt, die sich mit ihren treffenden Gedichten
in den Kreis der Ausstellenden einreihte. Nach einjährigen engagierten
Vorbereitungen gelang es ihr, etwa hundert Werke von zwölf weitgehend
autodidaktischen Künstlern, darunter Schriftsteller, Bildhauer,
Maler, Dichter und Kunsthandwerker, in einer Ausstellung zu präsentieren,
die eine bessere Umgebung nicht hätte finden können. War es
ihr doch durch die großzügige Unterstützung der Eleonoren-Klinik
möglich, die dortigen Räumlichkeiten zu nutzen. Als Rehazentrum
für Chroniker erwies sich die Klinik als ideale Plattform, um Arbeiten
chronisch erkrankter Künstler auszustellen. In ihrer Eröffnungsrede
führte Doris Bradler aus, dass es ihr schon lange ein Bedürfnis
sei, Verständnis für das Krankheitsbild Parkinson zu wecken
und aufzuzeigen, dass diese Krankheit auch junge Menschen betreffen
könne. Ziel des Projektes sei es, erkrankten Menschen ein Forum
zu bieten, gleichzeitig solle deren künstlerische Produktion als
Ausdruck des kreativen Umgangs mit der Krankheit einer größeren
Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht werden. Wer dunkle
Farben und düstere Themen in der Ausstellung erwartete, der wurde
enttäuscht, sah sich der Besucher doch durch eine lebendige Farb
- und Formenvielfalt mit verschiedenen Stilen kon-frontiert, die zu
beeindrucken vermochte.
Der
ehemalige Gymnasiallehrer und begeisterte Sportler Helmut Ludwig beschreibt
eindringlich, wie er nach der Diagnose Parkinson vor 25 Jahren zur Kunst
fand. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Erfolgserlebnisse
das Leben prägen. Durch Parkinson gestoppt, musste ich mir ein
neues Betätigungsfeld suchen, und da ich im Sport nichts mehr auf
die Beine stellen konnte, bin ich zur Kunst gekommen. Mein Vater, der
selbst Bildhauer war, hinterließ mir seine Schnitzmesser und so
hat alles begonnen.“ Seine in der Ausstellung gezeigten Holzskulpturen
und Bilder zeugen von der sportlichen Vergangenheit des Künstlers.
So erinnert die Gouache „Windsurfer bei Gewitter“ an die
70er-Jahre, in denen Ludwig als einer der Ersten im Bayerischen Wald
diesen Sport ausübte.
Für die Ausstellung gewonnen werden konnte auch der in Deutschland
hoch geschätzte Darmstädter Bildhauer und Maler Helmut Lan-der,
Jahrgang 1924, dessen große Außenplas-tiken in der ganzen
Bundesrepublik zu sehen sind. Er trat in der Ausstellung mit einem ganzen
Werkkomplex auf. Passend zum Thema stellte er die Büste eines mit
letzter Kraft aus dem Wasser Steigenden, Aluminium, Edelstahl, und zwei
dazugehörige große Bleistiftzeichnun-gen aus. Als einziger
der Ausstellenden er-krankte Helmut Lander während seiner Arbeit
als Künstler, alle anderen fanden erst nach der Diagnose Parkinson
zur Kunst. Überregional bekannter Schriftsteller der Runde war
Dr. Wi-gand Lange, der durch seinen Erfahrungsbericht „Mein Freund
Parkinson“ Aufsehen erreg-te. Im Rahmen einer Dichterlesung trug
er aus seinem Buch vor. Die Ausstellung zeigte dar-über hinaus
zwei große, stark farbige Arbeiten Langes, Acryl auf Leinwand.
Das Malen als neuen künstlerischen Ausdruck lernte Lange erst vor
wenigen Monaten bei einer Performan-ce kennen, zuvor hatte er sich rein
aus der An-schauung heraus mit Werken des „Blauen Rei-ters“
und der Murnauer Schule auseinander gesetzt. Er betrachtet das Malen
als einen be-glückenden, noch direkteren Vorgang als das Schreiben,
da im Malprozess von der Hand über den Pinsel direkt auf den Bildträger
gear-beitet wird. Nicht verwunderlich, dass sein in „Mein Freund
Parkinson“ veröffentlichtes Ge-dicht „eigentlich“
mit der Strophe beginnt: „eigentlich wollte ich Maler werden“.
Der Ausstel-lung gelang es in beispielhafter Weise zu verdeutlichen,
was Menschen trotz schwerer Erkrankung zu leisten vermögen. „Rücksichtslos“
ist die Besetzung des eigenen Körpers durch Parkinson, „rücksichtslos“
häufig der Kampf der Betroffenen, daher auch die Namensgebung der
Ausstellung. hab
Spontane Geste
bei der Vernissage im Krankenhaus: Laudator Dr. Karl
Rabl (links) hält das Aquarell "Die Bogenschützin" in
Händen, das 2. Bürgermeister Erich Muhr (rechts) zur
Freude von Künstler Helmut Ludwig ersteigert hatte.
(Foto: Richwien)
von Thomas Richwien Viechtach. Wie ein von der Parkinsonschen Krankheit
gezeichneter ehemaliger Gymnasiallehrer sich vom bloßen Kunsttherapie-Image
befreien und zum wahren Künstler reifen kann, das zeigt eindringlich
eine Ausstellung mit über 70 Werken Helmut Ludwigs in der Reihe
"Kunst im Krankenhaus". Zur Vernissage am vorigen Samstag waren
rund 60 Kunstinteressierte und Freunde Ludwigs erschienen. Dr.
Karl Rabl und Dorothea Stuffer würdigten Leben und Werk des
Künstlers. Marianne Riedl (Querflöte) und Roland Schwab (Gitarre)
erfreuten mit passenden Musikstücken zwischen den Wortbeiträgen.
Diese Ausstellung sei die erste Aktion des Fördervereins "Unser
Krankenhaus - Gesund in Viechtach", so Karl Rabl zu Beginn seiner
Laudatio. Dann kam Karl Rabl auf die zu würdigende Person zu
sprechen: Er beschränke sich darauf, den Menschen Helmut Ludwig
zu charakterisieren. Einen Menschen, den die Diagnose Parkinson
(1978) und die Frühpensionierung 1984 leicht aus der Bahn hätte
werfen können, hätte er die autodidaktische Beschäftigung mit
der bildenden Kunst ab 1980 nicht als Therapiemöglichkeit erkannt
und ergriffen. Und als Menschen, der sich vom "Morbus Parkinson"
nie hat unterkriegen lassen, der dankbar ist, sich über viele
Kleinigkeiten freuen zu können.
Gedicht zum Trost
Karl Rabl zitierte aus dem Gedicht
Helmut Ludwigs "Parkinson-Patienten zum Trost": Dem Morbus Parkinson,
der mit Zittern, Trippelschritt, Wasser- und Speichelfluss,
undeutlicher Sprache und Muskelstarre im Gesicht einhergehe,
halte er entgegen: "Aber wir wolln net jammern, kennen keine
Depressionen, in unserem Herzen soll Freude wohnen." Weiter
heiße es im Gedicht: "Manch oana wird mi für narrisch erklärn,
wenn i sog, i danke dem Herrn! Er hats geschafft, der guate
Mo, dass über Kleinigkeiten i mi wieder frein ko." Rabl schloss:
"Wir brauchen Helmut Ludwig und das Krankenhaus."
Dorothea Stuffer betonte in ihrer Rede, wie Helmut Ludwig seit
seinen Malanfängen um 1980 immer mehr das Parkinson-Image habe
abstreifen und zum Künstler habe reifen können. Dabei sei seine
Vielseitigkeit, unter stets wachsendem Einfluss von August Henneberger,
Peter Paul Bruhn und Alois Koch, erstaunlich: Viele Techniken
habe er probiert, dabei viele Erfolgserlebnisse gehabt. Davon
zeugten seine Aquarelle, Ölbilder, Zeichnungen, Pastelle, Gouachen,
Plastiken in Ton und Holz. Kurz: Die 70 Werke dieser Ausstellung
umfassten das Lebenswerk Helmut Ludwigs.
Welche Themen bewegten Ludwig? Das seien Menschen (etwa weibliche
Akte), Landschaften ("Brücke bei Straubing"), Menschen in Landschaften
("Pfingstreiter"), Menschen in Bewegung ("Todesspirale" oder
die Plastiken) und Stillleben (Sträuße).
Frage man nach dem Malstil, so könne man die Bandbreite von
"schnell hingehauen" bis "fein ausgeführt" durchschreiten. So
seien manche Sportler, etwa Skifahrer, eher hingestrichelt,
manch andere mit expressionistisch akzentuierten Zügen behaftet
("Todesspirale", die Sportlerplastiken). Helmut Ludwig stecke
förmlich in der Bewegung, er könne die frühere Sportlerlaufbahn
nicht leugnen.
Plakative Ölbilder
In der Farbgebung seien zwei Richtungen
erkennbar: Mehr plakativ seien die Ölbilder, so etwa die Stadtansichten,
eindringliche Blau-Töne kontrastierten hier mit Rot, Gelb, Weiß,
gelegentlich fühle man sich an Beckmann erinnert. Daneben stünden
die herrlich differenzierten Aquarelle: Blau, Violett, Gelb,
Braun, gebranntes Jena durchfluteten einander und ließen etwa
einen impressionistisch flimmernden See oder eine Flusslandschaft
erscheinen; Gedanken an Monet würden wach. In seinen Akten schimmere
die Haut in den verschiedensten Farbtönen und erhalte dadurch
größte Lebendigkeit.
Bei den Plastiken (Torsos, Sportler) käme es Ludwig stets auf
lebendige Strukturen an, stets ahne man noch den Holzstamm.
Auffällig sei, dass Ludwig auf klare Aussagen setze, an anatomische
Gesetzmäßigkeit fühle er sich nicht sklavisch gebunden.
Nach dieser Laudatio eine besondere Überraschung: Viechtachs
2. Bürgermeister Erich Muhr ersteigerte das Aquarell "Die Bogenschützin",
der Erlös kommt dem Förderverein zugute. Bevor man zum kulinarischen
Teil kam, bedankte sich Helmut Ludwig bei den Anwesenden, unter
ihnen Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Diakon Josef Aigner,
Krankenhausverwalter Alfons Groitl und Kulturbeauftragte Monika
Häuslmeier. Dank für das Gelingen der Ausstellung ging an den
Landkreis, an Dorothea Stuffer, an Karl Rabl, an die Musiker
Marianne Riedl und Roland Schwab, an das Krankenhauspersonal,
an Küchenchef Siegfried Pleintinger und den Bauhof.
Viechtach (hl). "Kunst ist eine Brücke zwischen den Menschen
und das beste Medium, um Gefühle auszudrücken". So würdigte
Rektorin Dr. Hermine Englmeier bei der Ausstellungseröffnung das
Schaffen von "Parkinson-Künstler" Helmut Ludwig, der
derzeit im Caritas-Altenheim St. Elisabeth Bilder und Plastiken zeigt.
Das Schicksal des früheren Gymnasiallehrers Helmut Ludwig (61),
der seit mehr als 20 Jahren an der unheilbaren Parkinson-Krankheit leidet,
ist vielen Viechtachern bekannt. Ebenso groß aber ist auch ihre
Anerkennung für das künstlerische Schaffen, das Helmut Ludwig
geradezu als Therapie gegen die Krankheit entwickelt hat. Schon 1980
begann er mit ersten Versuchen als Holzschnitzer und Keramiker, die
er im Laufe der Jahre trotz der zunehmenden Behinderung weiter entwickelt
hat. Inzwischen legt der Schwerpunkt bei der Malerei, seine Bilder haben
bereits zahlreiche Ausstellungen bereichert. Dank seiner künstlerischen
Vielseitigkeit und seines Engagements in der Parkinson-Vereinigung wird
Helmut Ludwig mittlerweile in Bayern als der "Parkinson-Künstler"
schlechthin bezeichnet.
Der
Künstler mit Ehreng&aum;sten bei der Ausstellungseröffnung
im Elisabethenheim: (von links) Stadtpfarrer Berthold Heigert,
Dr. Hermine Englmeier, Helmut Ludwig, Heimleiter Edwin Schedlbauer
und Dritter Landrat Heinrich Schmidt. (Foto: Schlicht)
Jetzt hat das Viechtacher Elisabethenheim eine Ausstellung für
Helmut Ludwig arrangiert, bei der über 50 Gemälde und Plastiken
gezeigt werden. Die Teilnahme zahlreicher Persönlichkeiten des
öffentlichen Lebens dokumentiert die Hochachtung vor der Lebensleistung
des Menschen und Künstlers Helmut Ludwig. Heimleiter Edwin Schedlbauer
freute sich, zur Vernissage unter anderem Stadtpfarrer Berthold Helgert,
Caritas-Vorsitzenden Josef Niedermayer, Dritten Landrat Heinrich Schmidt,
die Dritte Bürgermeisterin Monika Müller und die Stadträte
Walter Schlicht und Walter Weihmann, die Schulleiter Wolfgang Sangl
(Gymnasium), Klaus Schulz (Realschule), Ludwig Wolf (Hauptschule) und
Dr. Hermine Englmeier (Förderschule) sowie den Heimbeirat und Mitglieder
des ehrenamtlichen Helferkreises begrüßen zu können.
Heimleiter Schedlbauer meinte einleitend, mit der Ludwig-Ausstellung
in Räumen des Altenheimes wolle man nicht nur den Bewohnern und
Besuchern Freude bereiten, sondern auch anregen, "seine Möglichkeiten
zu entdecken und sich gegenseitig wieder Mut zu machen." Caritas-Vorsitzender
Josef Niedermayer bescheinigte in seinem Grußwort dem Parkinson-Künstler
Helmut Ludwig eine "Vorbildfunktion." Trotz seiner schweren
Behinderung nehme er aktiv am Leben teil, dem er mit seiner künstlerischen
Arbeit einen neuen Inhalt gegeben habe.
In einer ausführlichen, sehr persönlichen gehaltenen Laudatio
stellte die Rektorin der Viechtacher Förderschule, Dr. Hermine
Englmeier, den Menschen und Künstler Helmut Ludwig vor und würdigte
seine Leistung. "Kunst hat mit Lebensführung und Lebensbewältigung
zu tun", zitierte sie Altbundespräsident Richard von Weizsäcker,
und dafür sei Helmut Ludwig ein großartiges Beispiel. Dies
bestätige auch seine Homepage, denn mehr als 1300 Parkinson-Patienten
aus ganz Europa haben sich mit ihm übers Internet in Verbindung
gesetzt und unter den Gästeeintragungen finde man Sätze wie
"Meinen Respekt vor Ihrem Schaffen" oder "Hallo Helmut,
das ist ja umwerfend, was du alles schaffst". Ludwigs Bilder und
Skulpturen, so der Wunsch der Laudatorin, sollen eine Brücke zu
den Menschen im Altenheim bilden und ihnen neue Kraft und Zuversicht
geben.
Sichtlich bewegt bedankte sich Helmut Ludwig bei allen, die zu dieser
Ausstellung beigetragen haben, im besonderen bei seiner Lebensgefährtin.
Zur Musik von Kathrin Muhr (Klarinette) und Brigitte Meier (Klavier)
konnten sich die Gäste dann den Kunstwerken widmen, die vier Wochen
lang im Eingangsfoyer zu besichtigen sind.
Vortrag im
Seniorenheim mit Helmut Ludwig
Viechtach (vbb). „Parkinson - eine Krankheit verliert ihren
Schrecken": Unter diesem Motto fand kürzlich ein Vortrag
im Seniorenheim Regental statt
Im Haus Brückel leben derzeit zwei an Parkinson erkrankte
Menschen. Diese Tatsache war für die Heimleitung Anlass genug,
dem Fachpersonal eine Auffrischung der Problematik zukommen zu
lassen.
Helmut Ludwig, selbst seit 25 Jahren an Parkinson erkrankt, referierte
trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen auf hervorragende
Art und Weise mit einer entwaffnenden Prise Humor. Das umfangreiche
Thema präsentierte er sowohl von der wissenschaftlichen Seite
her, als auch von seinen persönlichen Erfahrungen.
Helmut Ludwig tritt unermüdlich für mehr Akzeptanz den
Betroffenen gegenüber ein. Leider ist die Unwissenheit über
diese unheilbare Krankheit, über deren Ursprung nur Vermutungen
angestellt werden können, sehr groß, beklagte er.
Der
Referent mit einigen Zuhörern: (von links) Nachtschwester
Claudia Kauer, Praktikantin Carola Hecht, Helmut Ludwig und Bewohner
Otto Ebner.
(Foto: Brückel)
Viele Unbetroffene setzen Parkinson mit Alzheimer gleich und
verbinden damit einen demenziellen Abbau, was die an Parkinson
Erkrankten oftmals ausgrenzt und ihnen die unbefangene Teilnahme
am gesellschaftlichen Leben unnötig erschwert.Interessierten
steht die Deutsche Parkinson Vereinigung für Fragen zur Verfügung.
Viechtach (h1). Gut 200 000 Parkinsonkranke gibt es in Deutschland.
Einer davon ist der ehemalige Viechtacher Gymnasiallehrer Helmut Ludwig,
der seit 23 Jahren an der unheilbaren Krankheit leidet. Aufgegeben hat
der inzwischen 60-Jährige nie. Helmut Ludwig hat Töpfern und
Bildhauerei erlernt, trotz zittriger Hände malt und zeichnet er
(aktuelle Bilder waren heuer auch in der Viechtacher Ausstellung zu
sehen) und noch immer ist er ein sicherer Skifahrer.
Seit geraumer Zeit hat Parkinson-Patient Ludwig ein weiteres Betätigungsfeld,
das ihm zunehmend Freude bereitet: das Chaten im Internet (unser Bild).
Dabei lernte er auch Parkinson-Patientin Heidrun Gering aus Suhl/Thüringen
kennen, die ihm zu Weihnachten ein besonderes Geschenk machte. Die Computerspezialistin
erstellte für Helmut Ludwig eine eigene Homepage: "http://www.sciator.de".
Unter dieser Adresse - "sciator" ist übrigens das italienische
Wort für Skifahrer! haben inzwischen schon über 1300 Parkinson-Patienten
von Holland bis Südtirol ihren Kollegen in Viechtach per Bildschirm
besucht. Die Homepage informiert nicht nur über seinen Lebenslauf
und seine künstlerischen Aktivitäten, sondern enthält
auch einen bewegenden Erlebnisbericht, den Helmut Ludwig kürzlich
in der Zeitschrift "Parkinson aktuell" veröffentlicht
hat.
Die Kunst hilft Helmut Ludwig seine Krankheit zu meistern/ Skulpturen
und Bilder des Künstlers begeistern
(von Herbert Riepl)
Unter dem Motto "Parkinson und Kunst - eine Auseinandersetzung
mit der Krankheit", zeigte der bereits mit 37 Jahren an Parkinson
erkrankte Gymnasiallehrer Helmut Ludwig eine reiche Auswahl seiner Exponate
in der Klinikumsempfangshalle des Passauer Wolf II. Eine schwere Krankheit
war für den ehemaligen Lehrer Helmut Ludwig Wegbereiter zu einem völlig
neuen Lebensinhalt. Rund sieben Jahre wurden die Symptome der Krankheit
mit Medikamenteneinigermaßen neutralisiert, dochdann tauchten immer
kürzere Phasen der Beweglichkeit auf und Helmut Ludwig musste vorzeitig
aus dem Schuldienst ausscheiden. Bald nachdem der heute 58jährige den
ersten Schock über die schreckliche Wahrheit überwunden hatte, kam er
durch Zufall in den Besitz zahlreicher Schnitzeisen seines verstorbenen
Vaters, der Bildhauer gewesen war. So begann Helmut Ludwig zu schnitzen,
wie könnte es anders sein, seine ersten Skulpturen waren Sportler. Er
verlieh den Holzfiguren einen bemerkenswerten Schwung, und verstand
es, die entscheidenden Phasen einer sportlichen Übung in Lindenholz
zu fassen. Außerdem begann der ehemalige Gymnasiallehrer dann das Modellieren
in Ton, zuletzt noch das Malen. Er versuchte sich vom Aquarell über
die Pastellkreide bis hin zum Ölgemälde, ganz markante Formgebung
und vor allen Dingen lebhafte Farben kennzeichnen die malerischen Ergebnisse
Ludwigs. In den letzen Jahren hat er auf Grund seines eisernen Willens
eine große Zahl von Werken geschaffen, die heute von beachtlicher künstlerischer
Ader zeugen. Ein bisschen spezialisiert hat sich der Viechtacher Helmut
Ludwig auf das Porträt, sowohl als Gemälde als auch als Tonbüste. Wie
er selbst sagt, beobachte er Menschen, seit er Parkinson habe, wesentlich
intensiver. Als Bildhauer hat er natürlich seinen Vater als Vorbild,
als Maler ist er gerade wegen seines ureigenen Stils schwer einzuordnen.
Ludwig will noch einige Jahre fleißig schaffen und schöne Werke fertigen.Eine
ganz eigenwillige Porträtskulptur zeigte der Viechtacher Künstler Helmut
Ludwig im Klinikum Passauer Wolf II.Verwaltungsdirektorin Inge Stabenow,
der Künstler Helmut Ludwig und Chefarzt Dr. Werner Rink begrüßen eine
stattliche Anzahl von Besuchern bei der Ausstellungseröffnung, selbst
3. Bürgermeister Walter Schlicht mit Stadträtin Monika Müller aus Viechtach
weilten unter den Gästen.
Es ist Leidenschaft und Therapie zugleich Trotz Parkinson-Erkrankung
ein Meister seines Fachs -
Heute Ausstellungseröffnung in Bad Griesbach Viechtach. Die Arbeit
mit dem Material Ton - das ist für den Viechtacher Helmut Ludwig
Leidenschaft und Therapie zugleich.
Seit seinem 37. Lebensjahr leidet Helmut Ludwig unter der Parkinson-Krankheit.
Nachdem er aus dem Schuldienst ausscheiden musste, hat er die künstlerischen
Betätigungen des Schnitzens, Modellierens und Malens entdeckt.
Damit tritt er in die Fußstapfen seines Vaters und hat sich mittlerweile
als Meister seines Fachs erwiesen. Immer wieder bekommt er jetzt Auftragsarbeiten;
zum 60. Geburtstag eines Studienfreundes durfte er - wie die Bilder
zeigen - seinen 30. Tonkopf modellieren.
Im Gespräch mit dem Viechtacher Bayerwald-Boten gab Helmut Ludwig
einiges von seiner Kunst preis und erzählte Grundlegendes über
die von ihm angewandte Technik.
Alle seine Tonskulpturen entstehen im Kammersystemverfahren: Grundutensilien
sind eine 65 cm lange Eisenstange, ein dickes Holzbrett, ein verschnürter
Zeitungskern und ein Tonmantel darum.
Zunächst steckt man ein Brett auf eine Eisenstange, so dass beide
Dinge miteinander eine Kreuzform ergeben. Dieses Metall-Holz-Kreuz wird
sodann mit einem Zeitungskern umhüllt, der fest verschnürt
wird. Da die Skulptur nach unten offen bleibt, sorgt der Zeitungskern
später für Luftzufuhr und damit für die Trocknung des
Tons.
Anhand eines Originalfotos - in diesem Fall eines Fotos des Studienfreundes
- zeichnet Helmut Ludwig dessen Profil in Originalgröße auf
ein Zeichenpapier. Anschließend entsteht eine Skizze des Aufrisses
von vorne.
Jetzt werden Tonplatten geformt, mittels verschiedener Schablonen in
ihrer Größe festgelegt und danach mit einem scharfen Messer
zurecht geschnitten. Daraufhin wird ein Tonplattenkreuz errichtet, das
die "Grundmauern" der Skulptur festlegt und das Kammersystem
begründet.
Von hier aus werden verschiedenste Platten horizontal angebracht, wobei
Augen- und Mundhöhe der späteren Skulptur bedacht werden.
So wächst ein Tonplattengrundgerüst wie die Stockwerke eines
Hauses. Die so gewonnenen Kammern werden durch Löcher um den Kern
miteinander verbunden. Anschließend wird verfahren wie beim Bau
eines Iglus: Stück für Stück werden die offenen Kammern
verschlossen.
Zuletzt modelliert ausschließlich die Hand, Holz und Spachtel
sind verpönt. Dabei werden zunächst Augen und Nase festgelegt,
dann entstehen die Ohren. In gründlicher Feinarbeit bilden sich
Wölbungen und Vertiefungen des Gesichts.
Nach zwei bis drei Wochen Trockenphase wird das Tonporträt dem
Brennofen übergeben - ein "echter Ludwig" ist fertig.
Tonskulpturen von Helmut Ludwig sind auch auf der Ausstellung in Bad
Griesbach zu sehen, die am heutigen Freitag im Klinikum Passauer Wolf
2 eröffnet wird. "Kunst als Therapie" ist das Motto,
dem Helmut Ludwig seine Ausstellung gewidmet hat.
Die Vernissage beginnt um 19 Uhr in der Empfangshalle des Klinikums
Passauer Wolf am Bürgermeister-Hartl-Platz. Die Ausstellung dauert
bis zum 27. Oktober. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Wer Helmut Ludwig kennt, der weiß, dass der schwer unter der Parkinson-Krankheit
Leidende seinem Schicksal durch die künstlerische Tätigkeit
des Schnitzes, Formens und Malens in bewundernswerter Weise Paroli bietet.
In der Bad Griesbacher Ausstellung sind viele Holz- und Tonskulpturen,
Aquarelle und Ölgemälde von persönlicher Aussagekraft
zu bewundern.
Die Kunst hilft dem Viechtacher Helmut Ludwig seine schwere Krankheit
zu meistern
Noch bis 31. März stellt die Gemeinde die Skulpturen und Bilder
des Künstlers aus< Hinterschmiding (eb). Eine schwere Krankheit
war für ihn Wegbereiter zu einem neuen Lebensinhalt: Der ehemalige
Lehrer Helmut Ludwig wurde zum Künstler. Die Gemeinde Hinterschmiding
stellt jetzt seine Werke im Rathaus aus.
Mit 37 Jahren befiel den Lehrer für Sport und Englisch am Gymnasium
Viechtach eine der tückischsten und nach wie vor unheilbaren Krankheiten:
Parkinson. Über sieben Jahre konnte man die Symptome der Krankheit
mit Medikamenten einigermaßen neutralisieren. Doch dann wurden
die Phasen der Beweglichkeit immer kürzer und Helmut Ludwig musste
vorzeitig aus dem Schuldienst ausscheiden.
Bald nachdem der 58-Jährige den ersten Schock über die schreckliche
Wahrheit überwunden hatte, kam er durch Zufall in den Besitz der
rund 80 Schnitzeisen seines verstorbenen Vaters, der Bildhauer gewesen
war.
Helmut Ludwig begann zu schnitzen. Natürlich waren seine ersten
Skulpturen Sportler. Er verlieh den Holzfiguren einen bemerkenswerten
Schwung, er verstand es, die entscheidenden Phasen einer sportlichen
Übung in Lindenholz zu fassen.
Dann versuchte der Frühpensionist das Modellieren in Ton, zuletzt
kam er zur Malerei, versuchte sich vom Aquarell über die Pastellkreide
bis hin zum Ölgemälde, markante Formgebung und lebhafte Farben
kennzeichnen die malerischen Arbeiten Ludwigs. Obwohl ihm nur die "On"-Phasen
erlauben, tätig zu sein, hat Ludwig in den letzten Jahren eine
große Anzahl von Werken geschaffen, die von beachtlicher künstlerischer
Reife zeugen.
Eine Spezialität des vom Parkinson total veränderten Menschen
Ludwig ist das Portrait, sowohl als Gemälde, als auch als Tonbüste.
"Seit ich Parkinson habe, beobachte ich die Menschen intensiver,
ich bekam den Blick für das Wesentliche," so der Künstler
über sich selbst.
Als Bildhauer hat er natürlich seinen Vater, einen Realisten zum
Vorbild. Ferner orientiert er sich am Impressionisten August Rodin und
am Expressionisten Ernst Barlach.
Als Maler ist er schwer einzuordnen, aber der Einfluss des berühmten
Straubinger Malers Alois Koch, eines Freundes von Ludwigs Vater, schlägt
erkennbar durch. Helmut Ludwig hofft, dass er noch einige Jahre von
einer Verschlechterung des Krankheitsbildes verschont bleibt, so dass
er noch viele schöne Werke schaffen kann.
Die Ausstellung seiner ist im Hinterschmidinger Rathaus während
der Dienstzeiten zu sehen. Das Kulturcafé findet am 27. Februar
von 14 bis 17 Uhr statt.
Viechtacher Malergruppe um Ursula Schwab zeigt 80 Werke in Fluren
und Räumen
Viechtach (vbb). Das Krankenhaus Viechtach veranstaltet turnusmäßig
immer wieder Ausstellungen. Zurzeit sind dort annähernd 80 Werke
von einer Gruppe "Viechtacher Maler" zu sehen, die vor etwa
drei Jahren auf Initiative der Lehrerin und Kunsterzieherin Ursula Schwab
gegründet wurde und gewachsen ist.
Neben den "Regenmalern" und dem "Zwieseler Malkreis"
gibt es auch in Viechtach eine Gruppe, die Freude am gemeinsamen kreativen
Schaffen hat. Man trifft sich mehr oder weniger regelmäßig
im Kunsterziehungssaal der Hauptschule, um miteinander zu zeichnen oder
zu malen, sich auszutauschen und zu beraten.
Die Gruppe versteht sich als sehr offen und freut sich über jeden
weiteren Zuwachs. Die MalerInnen Elisabeth Bonke, Gisela Brunner, Franziska
Pelz, Lore Degen, Elisabeth Ettl<, Evi Rühl, Ursula Schwab und
Elvira Thienel zeigen nun zum ersten Mal gemeinsam in den Warteräumen
und den Gängen des Krankenhauses eine Auswahl ihrer Bilder.
Es handelt sich um Aquarelle und Arbeiten mit Acryl und Ölpastellkreiden.
Das Spektrum der Bildinhalte ist sehr reichhaltig. Es umfasst persönliche
Eindrücke in symbolischer Darstellung, Ansichten von Viechtach
und dem Bayerischen Wald, Impressionen südlicher Städte und
Landschaften, Stilleben und Blumen. Die Motive und leuchtenden Farben
der Bilder beleben die Krankenhausatmosphäre und heitern sie auf.
Auch die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, die Ausstellung
im Krankenhaus zu besuchen.
22 Teilnehmer aus ganz Bayern - Organisator Helmut Ludwig aus ViechtachKollnburg
(ewi).
Als optimalen Treffpunkt für ihre winterliche Freizeit erkoren
sich die Parkinson- Selbsthilfegruppen aus ganz Bayern nun schon zum
dritten Mal das Burgdorf Kollnburg.
Der Tagungsort dient dem Austausch von Erfahrungen, bietet die Möglichkeit
Sport zu betreiben, Kultur aufzunehmen oder einfach nur Kontakt zu halten
und zu plaudern.
Helmut Ludwig (Viechtach) hatte dieses Treffen wieder umsichtig organisiert,
durfte als Regionalleiter dazu herzlich begrüßen: den neu
gewählten bayerischen Vorsitzenden Karl Zinger (München),
sowie die Regionalleiter Hilde Neuberger (Weiden), Dieter Stein (Bayreuth),
Eva Paßreiter (Landshut), Rudolf Meier (Deggendorf) und Karin
Stamm (Coburg).
Unter dem Motto "Kultur, Sport und Geselligkeit" wurde den
Gästen einiges geboten: Einer Führung durch Kollnburg schloss
sich der Besuch des "Motorrad- Museums" in Kollnburg an, sowie
einer Töpferei. Besichtigt wurden auch die Viechtacher Industriebetriebe
Linhardt und Rehau.
Nach einer Pfahlwanderung konnte das Viechtacher Kristallmuseum ausgekundschaftet
werden. Als höchst interessant erwies sich der Besuch der Reha-Klinik
in Kötzting und der Satellitenstation in Wettzell. Wanderungen,
Skilanglauf, Kegeln, Tischtennis, Tanzen und Luftgewehrschießen
standen für den sportlichen Teil im Auswahlprogramm.
Die Teilnehmer waren sich einig: Noch lange nicht sind alle Bayerwald-Sehenswürdigkeiten
vertraut. Deshalb will man zum weiteren Kennenlernen gerne wiederkommen.
Ein großes Dankeschön wurde Helmut Ludwig für seine
Organisation gezollt.